Glaubt man einer TV-Werbung, gibt es 99 Arten von Kopfschmerzen. Es kann vielerlei Gründe haben, so dass es manchmal schwer ist auf Anhieb gleich die Ursache zu finden. Meist hat der Patient schon eine Odyssee hinter sich, bis er den Weg in die Naturheilpraxis findet.

Kommt ein Patient mit dieser Symptomatik in meine Praxis, mache ich zunächst eine ausführliche Anamnese, sowie eine Untersuchung des Bewegungsapparates  um eventuelle Ursachen herauszufinden. Zusätzlich werden fachärztliche Untersuchungen veranlasst, sofern dies nicht schon erfolgt ist. Es gilt ja immer die Ursache für die Beschwerden heraus zu finden.

Vorhandene Wirbelfehlstellungen, Muskelverspannungen am Kopf, Kiefer oder Nacken können eine Ursache darstellen und werden sanft mit der Dornmethode, Craniosacraler Osteopathie oder speziellen Muskelbehandlungen, die den Kiefer beeinflussen, behandelt.  Es kann z.B. ein Patient einen Beckenschiefstand haben, der sich nach Jahren als Kopfschmerzen manifestiert. Becken und Kopf stehen in engem Zusammenhang. Oder der Betroffene hatte vor Jahren einen Unfall. Dies stellt für den Körper eine extreme Situation dar, in der viele Stresshormone freigesetzt werden. Kann der Körper diese aber nicht wieder schnell genug abbauen, weil er z.B. durch einen Beinbruch oder innere Verletzungen ans Krankenbett gefesselt ist, bleibt dem Gewebe nichts anderes übrig, als diese freigesetzten Hormone irgendwo im Körper abzuspeichern. Das kann widerrum zu Verspannungen, Verhärtungen und Verklebungen in Organen oder Muskeln führen. Diese Traumen kann man sanft mit der Craniosacralen Osteopathie auflösen.

Auch verklebte Faszien können ein Grund für Kopfschmerzen sein. Mit einer speziellen Technik kann man tief ins Gewebe eingreifen und so die Verklebungen lösen. Bei dieser Methode wird intensiv mit dem Patienten gearbeitet, wo immer wieder die Richtung oder Schmerzintensität abgefragt wird. Oft wird an beschwerdefernen Strukturen gearbeitet, weil sich hier ein Zusammenhang finden lässt.

Meist kommt man in dem ausführlichen Gespräch auf Anhaltspunkte, die für die Problematik verantwortlich sind. Wichtig ist auch immer herauszufinden, seit wann die Probleme bestehen. Ging den Kopfschmerzen ein Ereignis voraus? Oft höre ich von den Patienten:“ Jetzt wo sie mich so genau fragen…!“ „ Da war das und das…“! Wenn z.B. ein großer Kummer vorrausgeht, wie ein Todesfall in der Familie, oder eine Ehe zerbricht, oder eine plötzliche Arbeitslosigkeit, muss dieser Kummer mitbehandelt werden. Nur so kann auch der Kopfschmerz verschwinden. Mit der klassischen Homöopathie werden nicht nur Ihre Symptome, sondern Sie als ganzer Mensch behandelt, denn Homöopathie wird immer individuell verschrieben.

Oft sind schon Kinder von Kopfschmerzen betroffen, wenn der Druck in der Schule zu groß ist, oder wenn es andere Probleme gibt. Den kleinen Patienten kann man auch hier gut helfen. Oft arbeite ich bei Kindern auch mit hypnotischen Elementen. So kann eine persönliche Entspannungs-CD schon viel bewirken.

Patienten die Angst vor Nadeln haben sind bei der Laserakupunktur gut aufgehoben.

Je nach Ursache wird ein individueller Behandlungsplan mit Ihnen besprochen und die passende Therapie ausgewählt.

Ich rate Ihnen deshalb, finden Sie sich nicht mit Ihren Kopfschmerzen ab. Gönnen Sie sich wieder mehr Lebensqualität!

Angelika Pöllet, Heilpraktikerin